1. März 2013

Wahlwochenende - Diskussionsrunde

Liebe Leserinnen und Leser, 

auf redaktion-online.at folgen ab sofort Berichte über die bevorstehenden Wahlen. Dieser Thread soll der Diskussion in der Gruppe dienen! 

In den nächsten Tagen ist es möglich, OHNE REGISTRIERUNG Kommentare unter diesem Text zu verfassen.

Bitte schreibt trotzdem zumindest den eigenen Namen dazu, postet nicht als "anonym". Dankeschön! 

PS: Sollte Interesse gegeben und die Diskussionskultur entsprechend sein,  gibt es bald ein eigenes Forum für laufende Diskussionen!

Kommentare:

  1. Wird Erwin Pröll wieder die Absolute erreichen? Was ist Frank Stronach zuzutrauen? Und was wird in Kärnten passieren ... Fragen über Fragen!

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  2. Wird Kärnten den Umschwung schaffen, oder erleben FPÖ und BZÖ wieder traumhafte Stunden mit Top-Ergebnissen?

    Wer ist in Niederösterreich eine Alternative zu Pröll und wie schlecht steht es um das Bundesland wirklich??

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  3. Ich denke das die beiden Absoluten fallen werden, also sowohl Pröll in NÖ als auch die FPK in Kärnten.
    In Nö denke ich es wird so ausgehen:
    Grün und blau werden dazugewinnen, schwarz und rot werden verlieren. Stronach wird ca 8-10% haben.

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    1. Es wird auf jeden Fall spannend - glaubst du nicht, dass die ÖVP zumindest die 50% halten kann? LG

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    2. Das die ÖVP die Mehrheit haben wird wird sehr knapp denke ich.

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    3. Die Absolute meinst du, oder? Die Mehrheit an sich wird wohl nicht wackeln. Wettquote dafür ist übrigens 1,05 soweit ich weiß. LG

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  4. Hi Flo,
    gut möglich! Aber glaubst du echt an 10% für Stronach? Er ist auf den Plakaten, aber er will ja nichtmal selbst mitarbeiten dort......

    LG

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    1. Das stimmt schon, seine Partei allerdings wird ca. 10% bekommen, hoffentlich sogar weniger.

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    2. Würde man Stronach wähler fragen, wer dann eigentlich in NÖ für sie arbeiten wird, wüssten vermutlich über 90% keine Namen von Parteivertretern. LG

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  5. Hmm... Ich denke, dass es für Pröll schwer sein wird, die Absolute zu halten. Der Schuldenskandal (bei dem auch rot, blau und grün nicht unschuldig sind) darf auch nicht vernachlässigt werden. Ganz zu schweigen davon, dass die Stronach-Liste wohl auch mit etwa 8-12% einziehen dürfte.
    In Kärnten hingegen ist die Sache ziemlich offen. Rot und blau streiten sich um Platz 1, Schwarze, Grüne und der Stronachverein um Platz 3. Abgeschlagen das BZÖ.

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    1. Wirds das BZÖ überhaupt noch geben? Auch eine Frage, die offen ist .....

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  6. Kärnten ist womöglich wirklich die unsicherste bzw unvorhersehbarste (gibts das Wort?) Wahl seit sehr langer Zeit. Aber ob Stronach wirklich so viel Stimmen gewinnen kann? Warum sollte jemand Stronach wählen - er will ja nichtmal selbst einziehen ... ?

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    1. Najo, Stronach ist halt das Zugpferd. Der Karren (bzw. das Team) selbst ist halt vorwiegend ein "namenloser" Haufen.
      Von dem her ist seine Strategie für die Partei wohl die beste die er machen kann. Allerdings steht und fällt die Partei mit seiner Person. So wie es mit dem BZÖ und Haider war.

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    2. Stimmt schon, aber Haider wollte (immerhin) selbst vor Ort mitarbeiten - Stronach will ja nichtmal das.......

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    3. Keine Ahnung warum das so ist. Anscheinend ist das für etwa 10% der Wähler nicht relevant...

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    4. Stimmt wohl. Ich tipp auf 7 Prozent! Übrigens, online kann man auf den Sieg der ÖVP Wetten in NÖ, Quote 1,05 ! Kein Scherz!

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    5. Bei einer Million Einsatz sind das immerhin noch 50.000€ Gewinn. :D

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    6. Absolut. Vielleicht mal bei der Bank nach einem schnellen Kredit fragen?

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  7. Ich denke Stronachs Partei ist gerade in Kärnten für Protestwähler ganz attraktiv, die von der etablierten Politik die Schnauze voll haben...

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    1. Stimmt schon, aber es gibt ja auch andere Parteien, die aus Protest gewählt werden könnten - wo der Spitzenkandidat auch bereit wär, in die Landesregierung zu gehen... Wieso gerade Stronach? LG

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    2. Ja, aber von denen werden nur Stronach und die Grünen fix ins Parlament einziehen. Und eine Grüne Regierungsbetieligung wird den Kärntnerinnen und Kärntnern ja schon lang von der FPK als Schreckgespenst an die Wand gemalt.

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    3. Hmm.. Ja stimmt wohl. Fraglich ist, warum jemand Stronach wählt, obwohl er nichtmal selbst vor Ort mitarbeiten will....?

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  8. Warum wird eigentlich die FPÖ in NÖ deutlich weniger Stimmen bekommen als im Bundesdurchschnitt? Liegt das echt an Herrn Strache, der ja in NÖ natürlich nicht kandidiert?

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    1. Ich denke, dass dies auch an der generellen Stärke der ÖVP (wie hier in Vorarlberg) liegt. Zudem kommt noch eine vergleichsweise starke SPÖ (welche z.B. im Ländle kaum Fuß fassen konnte). Hinzu kommt, dass gerade bei Gemeinderats- und Landtagswahlen die Orts- und Landeskaiser zumeist der ÖVP oder der SPÖ angehören, und die Menschen da Kontinuität eher schätzen.
      Ich kenne einige Leute hier in Vorarlberg die bei den NR-Wahlen normalerweise zu FPÖ, SPÖ und Grünen tendieren, aber bei den GR- und LT-Wahlen stets ÖVP wählen.

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    2. In NÖ gehts sehr um Tradition. Abgesehn davon geht es noch immer darum, persönliche Vorteile zu sichern und Freunde zu unterstützen - gerade in der regionalen Ebene ist das katastrophal verbreitet.... Leider.

      Aber auch in NÖ die Frage - wer soll Stronach wählen?

      Übrigens ist die KPÖ in manchen Orten in NÖ sehr stark, in Krems beispielsweise!

      LG

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    3. Bei uns in Vorarlberg fährt die ÖVP gerade in den Kleingemeinden auch regelmäßig 90-100% ein.
      Was die KPÖ betrifft, so denke ich, dass sie trotz lokaler Stärke in einigen Gemeinden insgesamt wohl kaum mehr als 1-2% erzielen dürfte. Gerade in den tiefschwarzen Gegenden in denen es schon der Blasphemie gleichkommt wenn jemand SPÖ wählt, ist die KPÖ wohl noch schwieriger zu vermitteln.

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    4. Klar, die KPÖ ist in vielen Gemeinden ja sowieso nicht vertreten, in unzähligen Orten gibt es nur SPÖ und ÖVP - Ende der Veranstaltung. Trotzdem ist es recht spannend zu beobachten, dass die KPÖ "unkaputtbar" weiterarbeitet und doch immer wieder lokale Stärke erreicht!

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    5. Stimmt. Unermüdlich sind sie. Vielleicht könnten sie auch etwas mehr erreichen, wenn sie sich etwas mehr an der deutschen Partei "Die Linke" orientieren würden. Etwas weniger Kommunismus und dafür mehr Sozialismus.

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    6. Ich glaube aber schon, dass es in diese Richtung geht. Verweise da nochmal auf die Beispiele Krems und Graz, wo die KPÖ mit sozialistischen, anstatt kommunistischen, Ansätzen viel erreicht hat. Wird auf jeden Fall spannend, wenn auch nicht wahlentscheidend! LG

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    7. So lange es Prozenthürden gibt, sicher nur bedingt. Aber andererseits könnten z.B. die 1-2% für die KPÖ(welche dann nicht einzieht) bei den Grünen oder der SPÖ dafür sorgen, dass sie ein zusätzliches Mandat erhalten, und somit die Absolute der ÖVP brechen. Auch wenn es derzeit so aussieht, dass die SPÖmit 23 ziemlich genau die 13 Mandate erhalten wird, und die Grünen mit 7% ziemlich genau 4.
      Da die Umfrage mit 200 Befragten (ab 1000 ist so eine Umfrage wirklich seriös) eine große statistische Schwankungsbreite aufweist, könnten die 1-2% durchaus entscheidend für ein Mandat mehr oder weniger sein. Für "taktische Wähler" des linken politischen Spektrums wäre das ein Argument, anstatt die KPÖ eine der beiden Parteien zu wählen, um eine konservative Mehrheit zu verhindern.

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  9. Ich bin nicht aus Niederösterreich und habe deswegen mit dieser Wahl nicht viel am Hut. Allerdings kann ich sagen, dass die ÖVP spätestens seit ihren Kampagnen zur Wehrpflichtsbefragung in meinen Augen auf allen Ebenen unwählbar geworden ist. Der Grund dafür ist eine absolut unglaubliche Argumentationsarmut. Ich kann mich nicht erinnern, in den letzten Monaten irgendeine vernünftige sachliche Begründung aus dem Munde eines VP-Politikers gehört zu haben.
    Dazu mags natürlich sicherlich löbliche Gegenbeispiele geben. Ich will aber eines damit sagen: In dieser Partei gibt es insbesondere unter den Spitzenkandidaten auf jeden Fall die Tendenz, mit "Das gehört sich so." oder "Das war schon immer so." oder "Das is halt so." oder "Das soll halt so sein." zu argumentieren. Man sollte sich überlegen, ob man nicht jemanden wählen will, der sich ein bisschen mehr Gedanken macht.

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    1. Die ÖVP ist unwählbar, da es auf auf Budnesebene Aussagen gab, die völliger Wahnsinn waren. Beispielsweise die Begründung von Michael Spindelegger, warum die Wehrpflicht nötig sei - "Das war schon immer so, warum sollen wir was ändern."

      Solche Menschen können nichts bewegen, können keine Weiterentwicklung starten und sind keine Bereicherung für einen Staat.

      LG

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